„Ich verbringe mehrere Monate im Jahr in Gran Canaria.“ - Recruiterin bei Kooku
Es ist nun zwar schon über 2,5 Jahre her, aber ich kann mich noch genau an mein Vorstellungsgespräch bei Kooku erinnern. Mein Berufseinstieg war noch während der Corona-Pandemie, daher ist für mich Remote Work selbstverständlich – anders kenne ich es gar nicht. Dennoch hat dieses Statement von meiner Kollegin Nina Alpers mich überrascht. Remote Work aus dem Ausland? Das schien zu gut um wahr zu sein.
Doch Kooku hat es möglich gemacht. Vor nun knapp zwei Jahren habe ich meine Koffer gepackt und bin in den Flieger nach Zypern gestiegen. Fazit: eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
1. Was hat dich persönlich dazu bewegt, von Zypern aus zu arbeiten?
Es war schon immer ein großer Traum von mir, am Meer zu leben. Bevor ich nach Zypern gezogen bin, habe ich in Düsseldorf inmitten der Großstadt gelebt. Auch das war eine spannende Erfahrung, aber ich habe den Wunsch nach mehr Idyll, Freiheit und Verbundenheit zur Natur verspürt. Das ist für mich einer der großen Vorteile und Privilegien von Remote Work und von der Arbeit in Zypern.
2. Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus – was hat sich im Vergleich zu Deutschland verändert?
In den meisten Aspekten hat sich mein Arbeitsalltag nicht sonderlich verändert. Ich habe weiterhin meine „Remote Work“-Routine. Aufstehen, Kaffee machen, Start in den Arbeitstag. Was allerdings anders ist, ist mein Ausgleich zur Arbeit. Wenn ich mal gestresst oder erschöpft bin, hilft mir eine kurze Pause auf dem Balkon mit Blick auf das Meer – oder an heißen Tag ein paar Bahnen im Pool.
3. Was machen wir bei Kooku konkret, um Teamspirit remote zu pflegen?
Von klar strukturiertem virtuellem Onboarding über Formate zum regelmäßigen fachlichen und persönlichen Austausch bis hin zu kurzen Entscheidungswegen via Teams: Kooku hat Remote Work fest in den Arbeitsalltag eingebaut. Selbst wenn ich mal eigenständig in einem Projekt bin, stehe ich dennoch jeden Tag in Austausch mit meinen Kollegen. Das hilft mir, Teil des Teams zu sein, obwohl ich so weit weg bin.
4. Wie nehmen Kunden deine Remote-Arbeit wahr – spielt dein Standort überhaupt eine Rolle?
Oft wissen meine Kunden erstmal gar nicht, dass ich remote aus Zypern arbeite, denn meistens spielt es keine Rolle. Als Recruiting-Agentur arbeiten wir mit Unternehmen aus ganz Deutschland und darüber hinaus, daher findet die Zusammenarbeit ohnehin überwiegend virtuell statt. Wenn das Thema dann doch mal aufkommt, reagieren meine Kunden meist interessiert oder positiv. Es zeigt, dass wir Remote Work nicht nur predigen, sondern auch selbst leben und das stärkt unsere Glaubwürdigkeit als moderne, remote-first Recruiting-Agentur.

5. Hast du das Gefühl, dass deine Arbeit aus der Ferne die gleiche Qualität hat – oder sogar besser ist?
Da ich nie wirklich vor Ort in einem Office gearbeitet habe, fällt es mir schwer, einen direkten Vergleich zu ziehen. Aufgefallen ist mir allerdings, dass vor meinem Umzug nach Zypern meine Energie- und Konzentrationslevel über den Tag hinweg deutlich stärker geschwankt haben.
Durch die idyllische Umgebung, die Meeresluft und die Pausen, die ich am liebsten auf dem Balkon verbringe, fühle ich mich viel wohler, ausgeglichener und fitter auf der Arbeit.
6. Was würdest du Unternehmen sagen, die Remote Work fürchten oder zögern, es umzusetzen?
Remote Work bedeutet zwar anfangs einen Strukturwandel, aber das ist es wert, sowohl für Mitarbeiter:innen als auch für Unternehmen. Als Recruiterin merke ich sehr stark, dass Unternehmen, die auf Remote Work setzen, viel mehr und viel besser qualifizierte Bewerber:innen anziehen als Firmen, die sich davor scheuen. Remote Work fördert Flexibilität, eigenständiges Arbeiten und Loyalität.
7. Inwiefern kann Remote Work helfen, neue Zielgruppen zu erschließen oder Teamdiversität zu stärken?
Remote Work vergrößert die Talent Pools für Unternehmen stark. Viele Zielgruppen, beispielsweise Eltern mit jungen Kindern oder Menschen, die nicht mehr direkt in der Stadt leben möchten, verlassen sich mittlerweile auf Remote Work. Auch für Millennials und Gen Z ist Remote Work kaum mehr wegzudenken. Wenn Unternehmen also Perspektiven aus verschiedensten Generationen und Personengruppen zusammenführen wollen, ist Remote Work eine wichtige Voraussetzung.
8. Was sollten Unternehmen beachten, wenn sie remote-fähige Rollen schaffen wollen?
Remote Work funktioniert nur dann gut, wenn Unternehmen klare Prozesse, gute Kommunikationstools und eine vertrauensvolle Kultur schaffen. Es reicht nicht, einfach nur zu sagen: „Ihr könnt jetzt von überall arbeiten“. Wichtig ist, dass sich alle Teammitglieder, egal wo sie sind, eingebunden fühlen, Verantwortung übernehmen dürfen und transparente Informationen erhalten. Auch eine gute technische Ausstattung und ein strukturiertes Onboarding sind entscheidend.
9. Was hat dich überrascht? Und was würdest du nicht mehr missen wollen?
Überrascht hat mich, wie gut alles funktioniert hat. Die Entscheidung nach Zypern auszuwandern war in vielen Dingen spontan und dennoch hat im Großen und Ganzen alles geklappt. Das ist natürlich auch Kooku geschuldet und der Unterstützung, die ich durch das Unternehmen und meine Kolleg:innen erfahren habe.
Nicht mehr missen möchte ich die gewonnene Lebensqualität: das Meer, die entspannte Mentalität und das Wissen, dass ich meine Arbeit ortsunabhängig machen kann. Das gibt mir unglaublich viel Freiheit und Selbstbestimmung.
➡️ Wenn du mehr über die Erfahrungen unserer Mitarbeiter:innen mit Remote Work lesen willst, dann schau gerne im Beitrag von Josi zu ihren Erfahrungen mit Remote Work in Bali vorbei.
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