FAQ

HR und Recruiting Definitionen

Um im Dschungel der Begrifflichkeiten rund um HR und Recruiting Themen nicht den Überblick zu verlieren, listet Kooku hier die wichtigsten Definitionen auf. 

Unter Active Sourcing versteht man die aktive Suche und Ansprache potenzieller Kandidaten für ein Unternehmen, die auf eine vakante Position passen oder von ihrem Profil her für das Unternehmen vom Interesse sein könnten.

Agilität bedeutet, dass eine Organisation die Fähigkeit besitzt, flexibel und initiativ auf unvorhergesehene Ereignisse oder Anforderungen zu reagieren und in Bezug auf Veränderungen nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv zu sein. Dies gilt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Personen.

Ein Anforderungsprofil bildet eine ausführliche Beschreibung der fachlichen und persönlichen Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Bewältigung der Aufgaben einer offenen Position benötigt werden, ab.

Das Anschreiben wird hauptsächlich dem Bewerbungsprozess zugeordnet und ist wie ein formaler Brief aufgebaut. In diesem geben Bewerber Auskunft über ihren fachlichen und beruflichen Hintergrund sowie zu ihrer Motivation, für ein bestimmtes Unternehmen tätig werden zu wollen.

Als Teil des Talentmanagements erfüllt das Bewerbermanagement eine wichtige Rolle. Dabei umfasst es die verschiedenen Stufen eines Bewerbungsprozesses. Von der Stellenausschreibung über den Auswahlprozess bis hin zum Abschluss dessen. Erfolgreiches Bewerbermanagement geht zudem mit einer Ersparnis von Kosten und Zeit einher und wirkt sich positiv auf das Employer Branding aus.

Candidate Experience bezeichnet die Summe der Erfahrungen und Wahrnehmungen, die ein Bewerber während des Bewerbungsprozesses mit einem Unternehmen sammelt

Als Corporate Identity (CI) bezeichnet man die Gesamtheit aller Merkmale, die ein Unternehmen einzigartig machen und es von anderen Unternehmen unterscheidet.

Coworking stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „zusammen arbeiten“. Es zeichnet sich durch die gemeinsame Nutzung von Büroflächen von digitalen Nomaden, Freelancern, Start-ups aber auch größeren Unternehmen aus, die zwar unabhängig, aber dennoch gleichzeitig in einem kollaborativen Umfeld zusammen arbeiten.

Diversity Management ist ein Teilbereich des Personalmanagements und hat zur Aufgabe, die Vielfalt der Mitarbeiter in sozialer, kultureller und ethnischer Hinsicht zu fördern und zum Wohle des Unternehmens einzusetzen.

Unter Employer Branding versteht man den Aufbau und die Pflege einer attraktiven Arbeitgebermarke. Hierbei spielen seine Werte und die Merkmale, die das Unternehmen einzigartig machen, eine entscheidende Rolle, um ein authentisches Bild für potenzielle Mitarbeiter abgeben zu können.

Die Generation Z umfasst alle Geburtsjahrgänge ab 1995 bis ca. 2010 und stellt die Nachfolgegeneration der Generation Y dar. Personen der Generation Z bringen viele neue Eigenschaften und Merkmale mit sich. Vor allem kennzeichnet sie aber, dass sie von Geburt an zu den Digital Natives gehören und in einer digitalen Welt aufwachsen.

High Potentials sind Absolventen, die sowohl hohe Qualifikationen als auch ein hohes Engagement aufweisen. Sie zeichnen sich durch besondere Talente aus und haben nicht nur während ihres Studiums überdurchschnittliche Leistungen erbracht, sondern besitzen zudem eine hohe Selbst- und Sozialkompetenz sowie Fähigkeiten des ganzheitlichen Denkens, die sie zu Führungs- und Projektmanagement Aufgaben befähigen.

Homeoffice oder auch Telearbeit bedeutet, dass ein Mitarbeiter eines Unternehmens seine Arbeit von zuhause aus verrichtet und dabei elektronisch Kontakt zur Firma hält und seine Arbeitsergebnisse online übermittelt.

Die HR Scorecard ist ein mehrdimensionales Instrument, das im Personalcontrolling seine Anwendung findet. Unternehmen haben damit die Möglichkeit, nicht nur die Effizienz der Personalabteilung zu beurteilen, sondern auch die Wertschöpfung im Personalbereich.

Als Key Performance Indicators (kurz: KPIs) bezeichnet man Kennzahlen, die die unternehmerische Leistung, also den Erfolg oder Misserfolg widerspiegeln und gleichzeitig als Vorgabe von Zielen dienen. Prozesse in Unternehmen lassen sich dadurch kontrollieren und durch geeignete Maßnahmen optimieren.

Die Longlist ist eine ausführliche Liste, in der Informationen über alle potentiellen Kandidaten enthalten sind, die im Rekrutierungsprozess für eine zu besetzende Vakanz beachtet wurden.

Unter Mobile Recruiting versteht man das Rekrutieren über mobile Endgeräte wie Smartphone, Tablet etc. Es ermöglicht Bewerbern sich direkt über die mobile Karriereseite oder entsprechende Apps auf eine ausgeschriebene Stelle zu bewerben.

New Work beschreibt die Arbeitswelt der Zukunft, bei der Begriffe wie digitale Transformation und Arbeitswelt 4.0 eine zentrale Rolle spielen.

Onboarding (eng. „taking on board“) bedeutet die systematische Integration eines neuen Mitarbeiters in das Unternehmen und seinen Arbeitsbereich mithilfe gezielter Maßnahmen, die es dem Mitarbeiter ermöglichen sollen, sich leichter in seinem neuen Arbeitsumfeld zurechtzufinden.

Die One-Click-Bewerbung bedeutet, dass es Bewerbern ermöglicht wird, sich per Mausklick mit einem aktuellen Profil aus den Karrierenetzwerken bei einem potenziellen Unternehmen zu bewerben.

Recruitainment setzt sich aus den Wörtern Recruiting und Entertainment zusammen. Bei dieser Methode geht es also um die spielerische Gewinnung von neuen Mitarbeitern. Sowohl für den Bewerber als auch für das Unternehmen bietet diese Methode die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit festzustellen, ob das Unternehmen und der Bewerber zusammen passen.

Remote Work bedeutet, dass ein Mitarbeiter eines Unternehmens seine Arbeit an jedem beliebigen Ort ausführen kann und dabei online oder telefonisch den Kontakt zur Firma hält.

Die Shortlist ist das Ergebnis der Kürzung von der Longlist. Die Liste beinhaltet eine enge Auswahl der potenziellen Kandidaten für eine zu besetzende Vakanz.

Soft Skills (weiche Faktoren) sind Fähigkeiten, die über die fachlichen Kompetenzen hinaus gehen und die Persönlichkeit direkt betreffen. Sie umfassen persönliche, soziale und methodische Kompetenzen, wie beispielsweise Selbstdisziplin, Einfühlungsvermögen oder auch Präsentationstechniken.

Als Talent Pool bezeichnet man eine Datenbank, die beim Recruiting von potenziellen neuen Mitarbeitern ein wichtiges Instrument darstellt, denn in ihr werden die Profile vielversprechender Kandidaten gespeichert.

Unter War for Talents versteht man den zunehmend härter werdenden Konkurrenzkampf zwischen Unternehmen, um die hoch qualifizierten Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt.

Work-Life-Balance ist das Finden eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen dem Privat- und Berufsleben sowohl auf Seiten der Arbeitgeber als auch auf der, der Arbeitnehmer.

Work-Life-Integration bedeutet im Gegensatz zur Work-Life-Balance, dass das Berufsleben und das Privatleben integrativ vereinbart werden und keine zwei voneinander getrennten Bereiche darstellen.

Eine Zielfirmenliste stellt die Grundlage eines Research für die Identifizierung geeigneter Kandidaten für eine zu besetzende Position dar. Diese Liste enthält außer den relevanten Kontakten aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen auch weitere Informationen über die Zielfirmen, in denen potenzielle Kandidaten tätig sein können, z.B. über die Anzahl der Mitarbeiter und deren Standorte.